„Was ist eigentlich die Aufgabe vom Museumsdienst?“ war eine häufig gestellte Frage der Studierenden, als sie auf die langgezogene Tischreihe zuliefen, die mit Flyern, Kugelschreibern und farbenfrohen Infomaterialien gepflastert war. Die Kölner Kulturlandschaft ist enorm vielfältig und umfasst nicht nur zahlreiche Museen, sondern auch viele kleine und größere Theater, das Schauspiel, die Oper sowie mehrere Orchester und die Philharmonie. Bei diesem großen Angebot der Domstadt kann man als Erstsemester schnell den Überblick verlieren. Die Unimesse, die zweimal im Jahr vom Museumsdienst und dem Kölner Studierendenwerk organisiert wird, will hier eine Hilfestellung geben.

Der Kulturbeutel im Einsatz_Foto Anja Wildschütz
Der Kulturbeutel im Einsatz (Foto: Anja WIldschütz)

Am vergangenen Donnerstag, 27. April 2017, stellten sich daher 26 Kölner Kultureinrichtungen im Foyer der UniMensa Zülpicher Straße vor. Vier Stunden lang hatten die Studierenden die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch über die bunte Kölner Kulturlandschaft zu informieren. Dabei ging es nicht nur um den fachlichen Inhalt: „Kann ich mich bei Ihnen auch für ein Praktikum bewerben?“, fragte eine Studierende und konnte die Unimesse so auch als Netzwerkveranstaltung für sich nutzen.

Eine speziell für Studierende konzipierte Broschüre mit dem Titel „Viel los für wenig Geld“ bündelte auch bei dieser Unimesse kompakt Informationen zu den verschiedenen Einrichtungen und verwies auf spannende Veranstaltungen während des Sommersemesters 2017. Neben einem abwechslungsreichen Programm bieten die meisten Akteure auch vergünstigte Eintrittspreise für Studierende an. Das Faltblatt „Viel los für wenig Geld“ finden Interessierte auch im Internet unter http://www.museen.koeln.
Der Besuchermagnet der Unimesse war wieder das Glücksrad: Mit tollen Gewinnen ausgestattet, war der Andrang groß und die Preise schnell vergriffen. Hier konnten beispielsweise Eintrittskarten für Sonder- und Dauerausstellungen, Konzertkarten und Karten für die Oper oder das Schauspiel Köln gewonnen werden.

Schalnge stehen fürs Glücksrad_Foto Anja Wildschütz
Schlange stehen für das Glücksrad (Foto: Anja Wildschütz)

Mit dabei waren unter anderem: die Akademie der Künste der Welt, die städtischen Museen, das Schokoladenmuseum, Schauspiel und Oper Köln, das Gürzenich-Orchester und die Kölner Philharmonie, das Hänneschen Theater, die ‚jungenkunstfreunde‘, die Volkshochschule und die Stadtbibliothek, die Hochschule für Musik und Tanz Köln, das historische Archiv der Stadt Köln und das städtische Kulturamt sowie viele weitere lokale Kulturakteure.

Die nächste Unimesse wird im Oktober 2017 stattfinden, nähere Informationen dazu finden Sie im Vorfeld unter http://www.museen.koeln

Mareike Gröneweg