Der Einladung des Museumsdienstes den aus Japan stammenden Künstler und Friedensaktivist Kazuaki Tanahashi live im Museum für Ostasiatische Kunst zu erleben, folgten am 15. November zahlreiche Besucher. Der Besuch stand in Zusammenhang mit den Kalligraphiekursen, die wir im Museum für Ostasiatische Kunst organisieren.

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Kaz in Aktion (Foto: Caroline Stegmann-Rennert, Museumsdienst Köln)

Im Anschluss an einen zweitägigen Workshop zur japanischen Kalligraphie gab es nun für ein größeres Publikum die Gelegenheit den beeindruckenden 82-jährigen Künstler im Vortragssaal des Museums direkt zu erleben. Während zwei Performances mit beeindruckend großen Tuschepinseln erläuterte Tanahashi Grundlegendes zum Ursprung und zur Ausübung von Sho, der japanischen Pinselschrift.

Abb 3
Kaz in Aktion (Foto: Caroline Stegmann-Rennert, Museumsdienst Köln)

 

Weitere Aspekte seiner künstlerischen, spirituellen und politischen Arbeit verdeutlichte der Dokumentarfilm „Painting Peace“. Dabei wurde klar, dass Kaz sowohl in der Tradition des Zen-Buddhismus als auch im Shintô-Glauben verwurzelt ist. Wenngleich er seit 40 Jahren in Kalifornien lebt.

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Kaz im Portrait (Foto: MItsue Nagase)

Im Anschluss an den Film war die anwesende Regisseurin Babeth M. VanLoo, Programmdirektorin des Buddhist Film Festival Europe, gemeinsam mit Kaz eine interessante Gesprächspartnerin für das Publikum. Der Gedankenaustausch war rege und intensiv.

Wir danken Kazuaki Tanahashi für seinen Besuch in Köln!
ありがとうございました!

Caroline Stegmann-Rennert