Dreizehn Kinder zwischen acht und dreizehn Jahren nutzten die Gelegenheit, sich in den Sommerferien mit dem Thema „Weißes Gold“ zu beschäftigen. Im Museum für Ostasiatische Kunst wurden sie zu Nachwuchsdesignern in Sachen Porzellanmalerei.

In der aktuellen Sonderausstellung „Weißes Gold“ erfuhren die Kinder von der Museumspädagogin Eva Schwering viel über die Erfindung, Herstellung und Bemalung des kostbaren Werkstoffs Porzellan in China. Die farbenprächtigen Dekore auf Vasen, Tellern und Schalen der Ming- und Qingzeit lieferten tolle Vorlagen für die Entwürfe von Drachen, Fischen, Lotusblüten und Pflaumenzweigen.

Hochkonzentriert fertigten die Teilnehmer in der Ausstellung Skizzen ihrer Lieblingsmotive an. Dabei war das komplexe Dekor des kaiserlichen Drachen besonders beliebt. In der „Drachenwerkstatt“ übertrugen die jungen Besucher ihre Entwürfe mit Porzellanmalfarbe auf weiße Porzellanteller, was hochkonzentriertes und genaues Arbeiten erforderte. Am Ende konnten alle ihr individuell gestaltetes Geschirr mit nach Hause nehmen.

Caroline Stegmann-Rennert