Zwischen Sommer- und Herbstferien beschäftigten sich 700 Schülerinnen und Schüler aus 28 Klassen der verschiedenen Schulformen mit Kleidung und ihrer Bedeutung vom Mittelalter bis heute. Textilien, Fahnen, Accessoires und Kunstwerken aus den verschiedenen Museen der Stadt Köln inspirierten sie zu eigenen Arbeiten und Fragen. Wie fühlt man sich in einem Reifrock aus dem Biedermeier? Wie sieht ein Kamm aus, der Gedanken ordnen soll? Welche Wirkung hat Kunst, wenn sie uns auf Kleidung, einer Tasche oder in der Werbung begegnet? Wie hat das NS-Regime Macht durch Kleidung zum Ausdruck gebracht?

Eröffnung Textilausstellung
Ausstellungseröffnung in der Alten Feuerwache (Foto: Museumsschule)

Unter Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern der Museumsschule Köln einer gemeinsamen Einrichtung des Museumsdienstes und der Bezirksregierung Köln, und im Dialog mit den beteiligten Schulen entstanden ganz unterschiedliche Arbeiten. In Zusammenarbeit mit der JugendArtGalerie präsentiert die Museumsschule eine Auswahl der entstandenen Objekte, Fotos und Bilder in der Ausstellungshalle der Alten Feuerwache, Melchiorstraße 3, Köln-Neustadt Nord. Hinzu kommt eine Rauminstallation, die die seit Jahren mit Textilien arbeitende Kölner Künstlerin Marit Mertin mit einer jahrgangs- und schulübergreifenden Gruppe schuf.

An der Eröffnung in der Alten Feuerwache am Mittwoch, den 04.12.2013 nahmen viele jungen Künstlerinnen und Künstler teil und stellten ihre Werke vor. Bei der Vernissage spielte die Schülerband MIX (Music International against Xenophobia/ Musik gegen Fremdenhass) der Gemeinschaftshauptschule Rendsburger Platz.Die RheinEnergie AG Köln und die PWC-Stiftung haben das Projekt unterstützt.

Die Ausstellung ist von Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. Dezember 2013, jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Rita Böller