Es wird langsam spannend. Eine Gruppe von Kolleginnen aus dem Herkunftsprachenunterricht hatte sich im ersten Halbjahr mit Exponaten des MAKK beschäftigt, die aus dem italienischen und spanischen Kulturraum stammen. Dazu gehörte auch ein intensives Präsentationstraining.

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Die Gruppe nach dem Präsentationstraining (Foto: Museumsdienst Köln)

Nun geht es an die Vorbereitung eines großen Events: einen deutsch-italienisch-spanischen Familientag, der im Dezember im Museum für Angewandte Kunst stattfinden soll. Das Foto zeigt die Fortbildungsgruppe mit Omar El-Saeidi, der als Schauspieler für die Präsentationstrainings zuständig ist.

Isotta von Rimini, Metall, 1446 (Köln, Museum für Angewandte Kunst Köln, H 741.  (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_mf101286)
Medaille der Isotta von Rimini, 1446, Museum für Angewandte Kunst Köln (Foto: RBA Köln)

In der ersten Sitzung nach den Sommerferien haben wir der Gruppe eine weitere Arbeitstechnik im Museum vorgestellt: Die Kolleginnen sollten zu ihren Objekten Museumsgraffitis legen: Die Medaille der schönen „Isotta“ von Rimini erhielt zu Füßen der Vitrine mit blutroten Lettern aus Wollschnüren in zwei Sprachen das Wort amoreLiebe gelegt.

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Museumsgraffiti zu Isotta von Rimini (Foto: Museumsdienst Köln)

Die beiden Sprachen wurden mit einem Herzsymbol bedeutungsvoll verbunden. Wir diskutierten, ob diese gelegten Worte vor den ausgewählten Exponaten eine gute Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler darstellen, mit ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie gerne wissen möchten, was das Wort „amore“ beziehungsweise „Liebe“ zu Füßen der Isotta für eine Bedeutung hat?

Karin Rottmann