Lyrix 1
Projektstart zu „lyrix“ (Foto: Sascha Vredenburg)

Im Januar 2013 startete „lyrix“ in die sechste Wettbewerbsrunde. Wie im vergangenen zwei Jahren ist der Wettbewerb in jedem Monat zu Gast in einem anderen Museum. Neu ist, dass im Zentrum der zwölf Monatsthemen 2013 ausschließlich zeitgenössische Lyrik steht.

Nach 2012  – zum Thema Blau – und 2011 – mit einem Beitrag zu Andreas Gryphius – beteiligt sich der Museumsdienst Köln zum dritten Mal mit Kunstwerken aus den Museen der Stadt. Natürlich haben wir versucht, unser Leitthema „Museum textil“ sowohl in der Bild- als auch in der Gedichtauswahl zu berücksichtigen. Im Oktober wird ein Lyrik-Film-Projekt mit der Konrad-Adenauer-Realschule, mit der der Museumsdienst seit Jahren eine gut funktionierende Schulpartnerschaft unterhält, auf den Seiten des Senders veröffentlicht.

Sascha Vredenburg, der als Filmemacher das Projekt begleitet hat, hat uns schon mal ein Standbild geschickt. Vielleicht erkennt jemand das Kunstwerk, das für die kreative Auseinandersetzung Pate gestanden hat? Es geht um ein Großstadtbild, genau genommen um den Großstadtdschungel, ein Leitmotiv der Epoche, aus der das Bild stammt. Frauen in schrillem Outfit beleben die mit dem faden Licht der Gaslaternen beschienenen Szenerie.

Genau: Es handelt sich um „Fünf Frauen auf der Straße“ von Ernst Ludwig Kirchner (1913), einem der Hautpwerke der Sammlung Haubrich.

Die Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 10 haben mit ihrer Lehrerin Kornelia Diallo dazu Gedichte geschrieben und mit der Schauspielerin Judith Patzelt szenisch umgesetzt. Sascha Vredenburg hat daraus einen bezaubernden Kurzfilm gemacht.

Anke von Heyl

„lyrix“ gehört in diesem Jahr zu unserem Gesamtthema „Museum textil“. Die Projekte und Ideen fließen in eine Tagung ein, die wir zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb organisieren: fashion@society.Mode trifft Museum. Es handelt sich zugleich um eines der Projekte „Schülertrainees“. „Schülertrainees“ wird gefördert von der PWC Stiftung Jugend – Bildung – Kultur.