Den Alltag im mittelalterlichen Köln erleben, die Römer auferstehen lassen oder sich schöpferisch mit Kunstwerken auseinandersetzen. Mit dem Projekt „Trainees für Schülerinnen und Schüler“ weckte und förderte der Museumsdienst Köln die kreative Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern. Diesmal stand am Ende eine Modenschau.

Davor hatten allerdings die Götter bzw. die Projektverantwortlichen den Schweiß gesetzt. Über 20 junge Damen und Herren aus dem Berufskolleg Humbaoldtstraße besuchten mehrfach das Rautenbstrauch-Joest-Museum, und insbesondere die dortige Abteilung zu Kleidung und Schmuck. Sie wollten deren Bedeutung für den sozialen Status eines Menschen analysieren.

Der zweite Schritt war, im eigenen Familienumfeld typische Kleidung der eigenen Herkunftskultur zu finden und die Geschichten zu JAcke, Hos, Kleid oder Schmuck herauszubekommen. Denn die GEschichten sdollten in die Abschlusspräsentation einfließen.

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Trainee „Aus einem fernen Land“ (Foto: Museumsdienst Köln)

An einem Freitag Nachmittag war es dann soweit. In der Modenschau „Aus einem fernen Land“ gestalteten und moderierten die Schülerinnen und Schüler der Sprachintegrationsklasse eine Performance, in der sie Festtagskleidung aus ihren Herkunftskulturen trugen und vorstellten. Die fast 200 Gäste zeigten sich sehr begeistert, wenn man dem lange anhaltenden Applaus Glauben schenken mag.

Matthias Hamann

„Schülertrainees“ wird gefördert von der PWC Stiftung Jugend – Bildung – Kultur