Den Alltag im mittelalterlichen Köln erleben, die Römer auferstehen lassen oder sich schöpferisch mit Kunstwerken auseinandersetzen. Mit dem Projekt „Trainees für Schülerinnen und Schüler“ weckte und förderte der Museumsdienst Köln die kreative Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern. Diesmal am Beispiel antiker Kleidung.

In Zukunft können Schüler der Fächer Geschichte und Latein am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln das Römisch-Germanische Museum neu entdecken. Schule, Museum und Museumsdienst haben einen Partnerschaftsvertrag unterschrieben, der mehrere Jahre läuft. Unser gemeinsames Projekt ist der „Colonia Code“, dessen Start nun im Rahmen der Schülertrainees erfolgte.

Dabei erhielten 21 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse ein intensives Kompetenztraining im Römisch-Germanischen Museum. Nach den Sommerferien werden sie dann neuen Mitschülern ausgewählte antike Denkmäler so präsentieren, dass die Lateinanfänger mit Interesse und Vergnügen in die „neue“ Sprache starten. Das Projekt wird in den kommenden Schuljahren wiederholt.

Darüber hinaus wird die Partnerschaft wird den Unterricht nachhaltig bereichern und ergänzen. Museen und Schulen sind der Vermittlung kultureller Bildung und Kompetenz verpflichtet und ergänzen sich dabei in idealer Weise. Der Museumsdienst Köln wird im Rahmen der Partnerschaft ausgewählte museumspädagogische Projekte für die Schüler des FWG entwickeln, das Museum steuert Fachvorträge und Exkursionen zu aktuellen Ausgrabungen bei.

Beate Schneider

„Schülertrainees“ wird gefördert von der PWC Stiftung Jugend – Bildung – Kultur